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Seide waschen – die 3 besten Tipps für die empfindlichen Textilien

Seide waschen, trocknen, bügeln – was muss beachtet werden?

So sanft, wie sich Seide auf der Haut anfühlt, sollte sie auch behandelt werden. Einige Seidenblusen oder -kleider dürfen zur Reinigung nicht einmal in die Waschmaschine. Wir geben Dir viele Tipps zum Seide waschen – damit Deine zarten Lieblingsstücke lange Zeit hochwertig und schön bleiben!


1. Seide waschen – in der Waschmaschine oder per Handwäsche

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Dir stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung, Seide zu reinigen: Entweder wäscht Du Deine Seidenbluse mit der Hand oder Du gibst Seidentextilien in die Maschine. Ob eine Maschinenwäsche tatsächlich in Frage kommt, entnimmst Du den Pflegehinweisen auf dem Etikett der jeweiligen Textilien.

1.1 Entscheidend: Das richtige Mittel zum Waschen von Seide

Normale, alkalische Waschmittel, die man für herkömmliche Baumwollstoffe benutzt, lösen Seide oberflächlich an und machen sie rau und matt. Nach mehreren Wäschen werden die Fasern schließlich brüchig.

Um solchen Szenarios vorzubeugen, gibt es im Handel spezielle Seidenwaschmittel zu kaufen. Sie berücksichtigen die Empfindlichkeiten der Fasern zu 100 Prozent:

Bild Produktname Preis
seidenbluse waschen Coral Feinwaschmittel Wolle & Seide flüssig, 20 WL 5,99€
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seidenschlafsack waschen Amytis BIO Wasch- und Pflegemittel Konzentrat, 500ml 12,58€
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Als Alternative zum Feinwaschmittel für Seidenstoffe kommt bei der Handwäsche auch mildes, pH-neutrales Haarshampoo in Betracht – allerdings nur, wenn es weder rückfettende Substanzen noch Parfum oder Farbstoffe enthält.

Hast Du das richtige Waschmittel zum Reinigen von Seide parat, erfährst Du nun, wie Du bei Hand- oder Maschinenwäsche vorgehen musst.

1.2 Seide in der Maschine waschen

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Wenn Du laut Pflegehinweis Deine Seidenbluse oder Dein Seidenkleid in der Maschine waschen darfst, dann normalerweise bei maximal 30°C und ohne Schleudergang. Mehr Hitze vertragen die Stoff-Sensibelchen in der Regel nicht. Seidenschlafsäcke darfst Du allerdings kurz anschleudern lassen.

Aber, wie man so schön sagt: Ausnahmen bestätigen die Regel. Anders als Seidenblusen oder Seidenkleider können Gardinen oder Bettwäsche aus Seide oft auch bis zu 60°C gewaschen werden.

Beachte jedoch auch hier die Pflegehinweise des Herstellers, bevor Du aktiv wirst.

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Ein Wäschenetz schont das empfindliche Textil
Stecke die Seidenelemente zudem in ein Wäschenetz. Dieser lässt Wasser und Waschmittel eindringen, verhindert aber den Kontakt der Seide mit der Trommel. So vermeidest Du etwaige Schäden am Seidentextil, beispielsweise kleine Löcher und andere Abnutzungserscheinungen.

Seidenprogramm vorhanden?
Moderne Waschmaschinen verfügen über ein spezielles Seidenprogramm. Prüfe Dein Gerät daraufhin und benutze den Seidenwaschgang gegebenenfalls zum Waschen Deiner Seidentextilien.

1.3 Seide per Hand waschen

Seidenstücke, die nicht in die Maschine dürfen, musst Du mit der Hand bearbeiten.

So geht‘s:

waschbecken 1. Befülle das Handwaschbecken mit maximal 30°C warmem Wasser.*
seidenwaschmittel 2. Löse einen Klecks Seidenwaschmittel im Wasser auf, indem Du ihn mit der Hand ein wenig aufwirbelst. So verteilst Du das Mittel gleichmäßig.
einweichen 3. Lege das Seidentextil hinein und lass es 3 bis höchstens 5 Minuten einweichen. Bewege es dabei ab und zu ein bisschen hin und her. Nicht rubbeln oder reiben!
wasser 4. Gieße die Lauge aus und lasse kaltes Wasser ins Waschbecken einlaufen.
auswaschen 5. Spüle die Seide darin gründlich aus.
*Ein Haushaltsthermometer hilft Dir, die Temperatur zu messen.

2. Nach dem Reinigen – Seide richtig trocknen

Die folgenden Tipps beziehen sich sowohl auf die Maschinen- als auch auf die Handwäsche. Da Du bei der Maschinenwäsche auf den Schleudergang lieber verzichten solltest, ist die Seide hinterher noch nass. Achte behutsam auf jeden Hinweis, um Deiner Seidenbluse nicht zu schaden.

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  • Hänge das Textil nicht klitschnass auf. Nasse, schwere Seide verzieht sich leicht.
  • Drücke den nassen Stoff vorsichtig aus und rolle ihn in ein trockenes und sauberes Handtuch ein.
  • Wringe die Seide nicht aus! Im nassen Zustand ist Seide besonders empfindlich. Die Fasern könnten brechen.
  • Lege Seidentextilien nicht in den Trockner.
  • Bring die Seide leicht in Form und trockne sie liegend.
  • Setze die Seide nicht der Sonne aus. Durch intensive UV-Strahlen verliert die Seide ihren Glanz und wird brüchig.
  • Hast Du einen Garten, lasse Deine Seidenbettwäsche oder Seidenschlafsack im Schatten trocknen.

3. Weitere Tipps zur Pflege von Seidentextilien

Was Du beim Bügeln von Seidentextilien beachten musst, erfährst Du im nachfolgenden Abschnitt. Zudem geben wir Dir praktische Tipps zur Entfernung hartnäckiger Flecken.

3.1 Seide bügeln

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Am besten lässt sich Dein Seidenkleid bügeln, wenn der Stoff noch leicht feucht ist. Aber besprenge die Seide nicht mit Wasser – es könnten Flecken entstehen!

Drehe Deine Seidenbluse außerdem immer auf links, bevor Du sie bügelst, damit die Oberseite vor der Hitze geschützt ist.

Bügle das Seidentextil nicht heißer als bei 30°C und benutze kein Dampfbügeleisen. Auch durch den Dampf könnte Deine Seidenbluse fleckig werden.

3.2 Flecken vom Seidentextil entfernen

Zieren hartnäckige Flecken das Seidentextil, die bei der klassischen Maschinen- oder Handwäsche einfach nicht rausgehen wollen? Dann solltest Du Dir Waschbenzin zur Hilfe holen.

Gib einfach einen Spritzer des Hausmittels auf den Fleck und tupfe diesen mit einem Microfasertuch vorsichtig ab, bis er verschwunden ist. Danach kannst Du das Kleidungsstück nach den Methoden oben waschen.

Tipp: Besprühe Deine Seidenbluse oder das Seidenkleid niemals mit Parfum oder Deo. Ansonsten entstehen Flecken, die Du kaum mehr rausbekommst.

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