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Spinat aufwärmen

Sie fragen sich: Darf ich Spinat aufwärmen? Darum ranken sich einige Mythen, doch mit unseren Tipps bleibt Ihr Blattgemüse lecker und gesund.

Spinat aufwaermen

Wir räumen mit alten Gerüchten auf und erklären Ihnen mit welchen Methoden Sie den Spinat aufwärmen können. Viel Spaß mit unseren heutigen Tipps für die Küche!


Die Gefahr des Aufwärmens

Viele Verbraucher machen sich Sorgen, dass Blattspinat beim Aufwärmen ungesunde Stoffe entwickeln könnten. Dem ist aber nicht so, obwohl an der Geschichte etwas dran ist:

  • Spinat enthält von Natur aus Nitrat, den er aus dem Boden zieht und speichert. Der Winterspinat hat dabei einen höheren Nitratgehalt, als der Sommerspinat.
  • Nitrat ist für den Menschen unbedenklich, zumindest in der Menge, in der er im Spinat vorkommt.
  • Nitrat kann sich jedoch durch Bakterien und Mikroorganismen in Nitrit umwandeln. Auch unser Körper wandelt Nitrat in Nitrit um.
  • Nitrit kann in zu hohen Mengen den Sauerstofftransport im Blut stören. Zusätzlich kann Nitrit in zu hohen Mengen krebsfördernd sein.
  • Wird frischer Spinat zu lange gelagert, erhöht sich der Nitritgehalt stark. Das Gleiche gilt für bereits zubereiteten Spinat. Wird dieser nicht schnell gekühlt, steigt auch dort der Nitritgehalt.
  • In Zeiten, in denen es keine Kühlmöglichkeiten gab, durfte deswegen der Spinat auch nicht wieder aufgewärmt oder später gegessen werden.
  • Heute hat fast jeder die Möglichkeit, den zubereiteten Spinat kühl zu lagern und dann wieder aufzuwärmen.
  • Mehr als einmal sollte Spinat jedoch nicht aufgewärmt werden, ähnlich wie Pilze (s.a. Pilze einfrieren – roh und gekocht).

Achtung: Säuglinge und Kinder bis 3 Jahre sollten keinen aufgewärmten Spinat bekommen. Für sie ist der Nitratgehalt zu hoch.

Zubereiteten Spinat richtig lagern

Nur wenn Sie den gegarten Spinat richtig lagern, können Sie ihn auch bedenkenlos aufwärmen:

  • Geben Sie den Spinat in einen Behälter mit Deckel. Am Besten eignen sich Klickboxen, da diese besonders dicht verschließen.
  • Stellen Sie den Behälter in den Kühlschrank. Auch wenn das einen höheren Energieverbrauch bedeutet, lassen Sie den Spinat nicht zu lange bei Zimmertemperatur abkühlen.

Das Blattgemüse im Topf aufwärmen

Spinat im Topf aufwaermen
Sie können den Spinat bedenkenlos im Topf erwärmen:

  1. Geben Sie das Blattgemüse in den Topf.
  2. Stellen Sie die Herdplatte auf mittlere Temperatur.
  3. Erhitzen Sie den Spinat unter rühren.

Tipp: Es kann sein, dass beim Erwärmen der Spinat etwas wässert. Wenn Sie das nicht mögen, gießen Sie das Wasser einfach ab.

Spinat in der Mikrowelle erhitzen

Spinat in der Mikrowelle
In der Mikrowelle lässt sich das Gemüse am schnellsten aufwärmen:

  1. Geben Sie den Spinat in ein Gefäß, das für die Mikrowelle geeignet ist.
  2. Legen Sie den Deckel lose darauf.
  3. Erwärmen Sie den Spinat, je nach Menge, für etwa 2 bis 4 Minuten.

Gefrorenen Spinat erwärmen

Wenn Sie etwas Zeit haben, können Sie den gefrorenen Spinat im Kühlschrank auftauen lassen:

  1. Geben Sie das Blattgemüse in einen verschlossenen Behälter und stellen Sie ihn in den Kühlschrank.
  2. Lassen Sie ihn dort maximal einen Tag lang auftauen.
  3. Erwärmen Sie dann den Spinat in einem Topf oder in der Mikrowelle.

Schneller können Sie das gefrorene Blattgemüse in der Mikrowelle auftauen:

  1. Geben Sie den Spinat in ein ausreichend großes Gefäß, das für die Mikrowelle geeignet ist.
  2. Geben Sie ein bis zwei Esslöffel Wasser hinzu.
  3. Legen Sie den Deckel lose auf das Gefäß.
  4. Erwärmen Sie den Spinat für etwa 4 bis 5 Minuten.
  5. Wenn er dann noch nicht aufgetaut ist, rühren Sie ihn einmal durch oder brechen Sie die Stücke kleiner.
  6. Erwärmen Sie den Spinat nochmals, bis er die gewünschte Temperatur erreicht hat.
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Andrea Theile ist leidenschaftliche Schriftstellerin, Autorin und Haushaltswissenschaftlerin. Privat versorgt sie vier Kinder und stellt sich täglich den kleineren und größeren Herausforderungen des Haushalts. Ihr Wissen teilt sie gern mit anderen und kombiniert dabei Beruf und Privatleben.